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Grundsteuer in Spanien

Die vorliegende Ausarbeitung zur spanischen Grundsteuer hat Ihnen die im deutsch-spanischen Rechtsverkehr spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Monereo Meyer Marinel-lo Abogados (Madrid, Barcelona, Palma de Mallorca) erstellt.
Kontakt:
Herr Rechtsanwalt Gustavo Yanes
, gyanes@mmmm.es
Tel. +34 – 91-319 96 86
www.mmmm.es


Mittels der spanischen Grundsteuer („Impuesto sobre Bienes Inmuebles“, kurz IBI) wird die Inhaberschaft von Eigentum städtischer und ländlicher Immobilien in Spanien besteuert. Die spanische Grundsteuer ist eine gemeindliche Steuer. Sie ist einmal jährlich abzuführen. Obwohl die Steuerschuld laut Geseetz am 1. Januar eines Jahres anfällt, wird die Grundsteuer in Spanien erst dann beglichen, nachdem die jeweils zuständige Gemeinde den Steuerbescheid erstellt hat; dies passiert bisweilen erst Monate später.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen ist derjenige, der am 1. Januar eines Jahres Eigentümer der Immobilie ist, steuerpflichtig. Im Rahmen von Mietverträgen besteht jedoch in Übereinstimmung mit dem städtischen Mietgesetz Spaniens („Ley de Arrendamientos Urbanos", kurz LAU), die Möglichkeit die Grundsteuer auf den Mieter abzuwälzen. Von dieser Möglichkeit wird in der Praxis des spanischen Mietrechts auch regelmäßig Gebrauch gemacht.

Zur Berechnung der Grundsteuer wird in Spanien vom Katasterwert des Grundstückes ausgegangen. Das spanische Gemeindesteuergesetz („Ley de Haciendas Locales“) sieht sowohl Mindest- als auch Höchstsätze vor, deren Anwendbarkeit von der Art der Immobilie abhängen, d.h. von der Farge ob die Immobilie als erschlossene (städtische) oder ländliche Immobilie einzuordnen ist. Dessen ungeachtet sind die Gemeinden in bestimmten Fällen in ihrem Gebiet zu einer Erhöhung des im Gemeindesteuergesetz festgelegten Steuersatzes berechtigt. Auch sind spanische Gemeinde für die Veranlagung und Erhebung der Grundsteuer zuständig, so dass jede Gemeinde, wie beriets eingangs erwähnt, selbständig den entsprechenden Zahlungstermin festlegt.

Nach dem LHL liegen die Steuersätze für städtische Liegenschaften zwischen 0,4 % und 1,1 %, sowie für ländliche Liegenschaften zwischen 0,3 % und 0,9 %.


Stand der Bearbeitung: 1. Dezember 2013


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