Investitionsklima in Belarus/Weißrussland

von unserem deutschsprachigen CBBL-Anwalt in Minsk Herrn Pavel Pankratov, LL.M. oec.int., pankratov@cbbl-lawyers.de, Tel. +37 - 5 - 173 96 39, Mobil +37 - 5 - 29 661 97 17, https://bbpartners.ru


Überblick zum Investitionsklima in Belarus für ausländische Investoren

Die gute geographische Lage zwischen Russland und der EU, relativ niedrige Lohnkosten und Preise sowie eine entwickelte Infrastruktur machen Belarus (Weißrussland) mit seinen knapp 9,5 Mio. Einwohnern für ausländische Unternehmen durchaus interessant. Die Landesfläche beträgt 207.600 km2 – Belarus ist damit größer als z.B. Österreich, Irland oder Griechenland. Viele Besucher und Geschäftsreisende, die das erste Mal nach Belarus reisen, müssen anschließend ihr „Weltbild“ korrigieren – zumindest ein wenig.

Die Republik Belarus ist eine Präsidialrepublik. Die Legislativgewalt geht vom Parlament aus, das aus einem Repräsentantenhaus und einem „Rat der Republik“, dem Oberhaus, besteht. Im Jahre 1994 trat eine neue Verfassung in Kraft, die 1996 und 2004 geändert wurde und insgesamt moderne Züge trägt. Die belarussische Nationalwährung ist der „Belrussische Rubel“ (BYR).

Die politische Krise nach den Präsidentschaftswahlen im August 2020, begleitet durch anhaltende Massenproteste, hat Investoren verunsichert oder gar abgeschreckt. 
Dennoch bemüht sich die belarussische Regierung – teilweise nicht ohne Erfolg –, das Investitionsklima stetig zu verbessern. 

Die ausländischen Direktinvestitionen betrugen 2020 rund 6,5 Milliarden US-Dollar ohne Berücksichtigung der Direktinvestitionen in belarussische Banken und Finanzdienstleistungsinstitute. Deutschland nimmt den sechsten Platz bei den Direktinvestitionen ein.

Trotz weiterhin nicht einfacher wirtschaftlicher und administrativer Rahmenbedingungen sind derzeit insgesamt etwas über 6.500 Unternehmen mit ausländischer Kapitalbeteiligung in Belarus tätig, davon über 300 Unternehmen mit deutschem Kapital.

Im Doing Business Report der Weltbank 2020 steht Belarus immerhin auf Rang 49, kurz hinter Italien, Luxemburg und der Ukraine.

Belarus ist neben Russland, Kasachstan, Kirgisien und Armenien seit 2014 Mitglied der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) – der „EU des Ostens“, wodurch der Handel von Belarus aus in die Mitgliedstaaten der EAWU deutlich erleichtert wurde. 


Sie wünschen Beratung zu Ihren Investitionsabsichten in Belarus/Weißrussland? Sprechen Sie uns an!

Unser deutschsprachiger CBBL-Anwalt in Minsk Herr Pavel Pankratov, LL.M. oec.int., steht Ihnen gerne zur Verfügung: pankratov@cbbl-lawyers.de, Tel. +37 - 5 - 173 96 39, Mobil +37 - 5 - 29 661 97 17


Stand der Bearbeitung: April 2021