Vergütung von Gesellschafterdarlehen in Frankreich

Maximal abzugsfähiger Zinssatz 

Um die Finanzierung einer Gesellschaft zu sichern, verfügen die Gesellschafter über die Möglichkeit, der Gesellschaft Geldbeträge zur Verfügung zu stellen. Diese von den Gesellschaftern gewährten Darlehen werden in der Buchhaltung der Gesellschaft als Gesellschafterdarlehen verbucht und müssen zurückerstattet werden.

Als Gegenleistung für diese Darlehen zahlt die Gesellschaft an die Gesellschafter Zinsen. Aus steuerlicher Sicht werden diese Zinsen als finanzielle Aufwendungen betrachtet. Unter der zwingenden Bedingung, dass das Kapital vollständig eingezahlt wurde, können die Zinsen teilweise vom steuerpflichtigen Gewinn abgezogen werden. 

Die Zinsen können in Höhe des jährlichen durchschnittlichen effektiven Jahreszinssatzes abgezogen werden, den Kreditunternehmen auf gewerbliche Darlehen mit variablem Zinssatz und einer anfänglichen Laufzeit von mehr als 2 Jahren anwenden. Hierbei handelt es sich um den sogenannten maximal abzugsfähigen Zinssatz

Bei Gesellschaften, die ihr 12-monatiges Geschäftsjahr zwischen dem 30. Juni 2019 und dem 29.September 2019 abschließen, gelten folgende maximal abzugsfähige Zinssätze: 

Abschluss des 12-monatigen Geschäftsjahres und entsprechender maximal abzugsfähiger Zinssatz (jährlich): 

  • Abschluss zwischen dem 30.06.2019 und dem 30.07.2019             1,38% 
  • Abschluss zwischen dem 31.07.2019 und dem 30.08.2019             1,37% 
  • Abschluss zwischen dem 31.08.2019 und dem 29.09.2019             1,36% 


Stand der Bearbeitung: 13.09.2019