Änderung des Fusionssteuergesetzes bei grenzüberschreitenden Fusionen in Dänemark

Die dänische Regierung hat eine Änderung des Fusionssteuergesetzes verabschiedet, um eine bis jetzt unbeabsichtigte Möglichkeit zu verhindern, dass laufende Einnahmen, die in Dänemark verdient wurden, der dänischen Steuer entzogen werden, indem steuerfreie, grenzüberschreitende und unternehmensbezogene Umstrukturierungen gemäß Fusionssteuergesetz rückwirkend durchgeführt werden.

von Lissi Andersen Roost, lar@andersen-partners.dk

Die Regierung hat deshalb beschlossen, eine neue Bestimmung in das Fusi-onssteuergesetz einzufügen, die besagt, dass das Fusionsdatum für die be-treffende, grenzüberschreitende Fusion nicht vor dem Zeitpunkt liegen kann, an dem die Umstrukturierung in allen involvierten Gesellschaften vereinbart wurde. Die Gesetzesänderung tritt rückwirkend zum Gesetzentwurf vom 23. März 2018 in Kraft, da die Gefahr besteht, dass bei den bis jetzt geltenden Regeln mit der Vermeidung der dänischen Besteuerung von in Dänemark erzieltem Einkommen spekuliert werden kann, was einen nicht unwesentli-chen Einnahmeverlust für den dänischen Staat bedeuten würde. Die Ände-rung betrifft somit alle Umstrukturierungen, die in einer oder mehreren, teil-nehmenden Gesellschaften ab dem 23. März 2018 oder später beschlossen wurden.

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