Anmeldepflicht für ausländische Unternehmen bei Entsendung von Arbeitnehmern nach Schweden

Ausländische Unternehmen, die Arbeitnehmer nach Schweden entsenden, sind ab dem 1. Juli 2013 verpflichtet, die Entsendung bei dem schwedischen Zentralamt für Arbeitsschutz (Arbetsmiljöverket) anzuzeigen.

Ausländische Unternehmen, die Arbeitnehmer nach Schweden entsenden, sind ab dem 1. Juli 2013 verpflichtet, die Entsendung bei dem schwedischen Zentralamt für Arbeitsschutz (Arbetsmiljöverket) anzuzeigen.

Die Anmeldung muss bei Entsendung von Arbeitnehmern für mehr als fünf Tage erfolgen und umfasst Angaben zur Person, zur Tätigkeit, zum Tätigkeitsort sowie zur geplanten Dauer der Entsendung. Das ausländische Unternehmen hat zudem eine Kontaktperson in Schweden anzugeben, die Zustellungen für den Arbeitgeber entgegennehmen und Unterlagen bereitstellen kann, die belegen, dass die Voraussetzungen für die Entsendung erfüllt sind. Die Anmeldung kann elektronisch übermittelt werden. Unternehmen, die der Anmeldepflicht nicht nachkommen, haben Sanktionsabgaben oder Zwangsgeld in Höhe von 20.000 SEK (ca. 2.300 EUR) zu zahlen. 

Diese Regelung tritt am 1. Juli 2013 in Kraft und gilt auch für Entsendungen, die vor Inkrafttreten erfolgten, sofern die Entsendung nach dem 1. Juli 2013 fortdauert. 

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