Neue Regelungen der Europäischen Gemeinschaft zur Lebensmittelkennzeichnung

Diese Verordnung regelt die Anforderungen der dem Verbraucher zur Verfügung zu stellenden Nährwertinformationen und soll die gemeinschaftsrechtlichen Richtlinien Nr. 2000/12/CE und 90/496/CEE ersetzen.

Die Verordnung bezweckt die Erhöhung des Schutzniveaus der Gesundheit von Verbrauchern und soll deren Informationsrechte bei den sich auf dem Markt befindlichen Produkten garantieren. Sie stellt eine Vielzahl von Anforderungen auf, die zur besseren Lesbarkeit der Lebensmittelkennzeichnung beitragen sollen. Die verpflichtenden Angaben von Lebensmitteln müssen in einer Schriftgröße von mindestens 1,2 mm gemacht werden. Bei den Verpackungen oder Behältnissen, deren Oberfläche weniger als 80 cm2 beträgt, darf allerdings eine Schriftgröße von 0,9 mm zur Anwendung kommen.

Eine weitere Neuigkeit der Verordnung ist die Verpflichtung zur Angabe von Informationen zu möglichen Allergenen. Im Zutatenverzeichnis müssen die allergenen Inhaltsstoffe mittels einer klar zu unterscheidenden Schriftart angegeben und hervorgehoben werden. Die verpflichtende Angabe der Allergene ist auch auf nicht vorverpackte Lebensmittel zu erstrecken. Nahrungsmittel, die – wie im Gastgewerbe – dem Endverbraucher ohne Verpackung angeboten werden und solche, die am Verkaufsort abgefüllt werden, sind daher auch zu kennzeichnen.

Des Weiteren hat nach der Verordnung eine Herkunftsbezeichnung für frisches Fleisch von Schweinen, Schafen, Ziegen und Geflügel zu erfolgen.

Die obligatorische Kennzeichnung der Nährwertinformationen ist ab dem 13. Dezember 2016 zwingend. Sie muss im selben Sichtfeld, als Ganzes, übersichtlich, und wenn möglich, in Tabellenform erfolgen. Die verpflichtende Nährwertdarstellung muss Angaben zum Brennwert, zu den Mengen an Fett, zu gesättigten Fettsäuren, zu Kohlenhydraten, zu Zucker, zu Eiweiß und zu Salz beinhalten. Ausgenommen von der Pflicht zur Darstellung sind bestimmte nicht umgewandelte Produkte und Produkte in sehr kleinen Verpackungen. Die erwähnten Pflichtangaben müssen sich zudem auf 100 g bzw. 100 ml des Lebensmittels beziehen, damit die Verbraucher etwaige Produkte mit ähnlichen Eigenschaften direkt vergleichen können.

Die Verordnung beinhaltet schließlich eine Übergangsregelung, nach welcher die bis zum 13. Dezember 2014 verkauften bzw. etikettierten Produkte bis zur kompletten Erschöpfung der jeweiligen Bestände noch vermarktet werden dürfen.

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