Neues Verfahren zur Mitteilung von Bankgeschäften mit Auslandsberührung

Die spanische Notenbank (“Banco de España”) hat ein neues Verfahren zur Mitteilung von Geldtransaktionen mit Auslandsberührung eingeführt. Dieses Verfahren betrifft lediglich in Spanien ansässige natürlich oder juristische Personen.

Mit Inkrafttreten zum 1. Januar 2013 des Rundschreibens 4/2012 vom 25. April wurden die bisher bestehenden unterschiedlichen Formulare bzw. Verfahren im Zusammenhang mit ausländischen Transaktionen (z.B. Formular DD1: “Eröffnung von Konten im Ausland“, Formular DD2: “Geschäfte mit Konten im Ausland“, Formular PE1: „seitens nicht ansässiger Personen erhaltene Darlehen“, etc.) in einem einzigen Verfahren zusammengeführt. Dies ist auf jeden Fall eine Vereinfachung. 

Fazit: Hierdurch werden nun alle in Spanien ansässigen, natürlichen und juristischen Personen zur Erklärung bezüglich folgender Umstände verpflichtet:

- Geschäfte (Transaktionen, Operationen), die auf eigene Rechnung mit nicht in Spanien ansässigen Personen vorgenommen werden;
- Aktiva oder Passiva, die sich im Ausland befinden.

Je nach Betrag der Bruttotransaktionen oder der Salden der Aktiva oder Passiva am 31. Dezember 2013 bestimmt die „Banco de España“ unterschiedliche Zeitperioden und Fristen. Eine Erklärungspflicht besteht jedoch dann nicht, wenn weder der Bruttobetrag der Transaktionen, noch der sich aus Aktiva und Passiva ergebende Betrag bis zum 31. Dezember 2013 den Betrag in Höhe von 1.000.000 Euro übersteigt.

Die Nichtabgabe oder Abgabe nicht vollständiger oder fehlerhafter Erklärungen seitens in Spanien ansässiger Personen kann zu hohen Geldbußen führen, die sich zwischen 150,- und 30.000,- Euro bewegen und deren genaue Höhe von der Schwere des begangenen Verstoßes abhängt.

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