Taiwan sichert ausländische Fachkräfte ab

Taiwanische Unternehmen müssen künftig Rentenbeiträge für ausländische Mitarbeiter entsprechend dem Labor Pension Act zahlen.

Nach dem neuen Gesetz für Recruitment and Employment of Foreign Professionals müssen Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt monatlich mindestens sechs Prozent des Monatsgehalts auf das Vorsorgekonto des Arbeitnehmers einzahlen. Die Regelung gilt für ausländische Fachkräfte, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in Taiwan besitzen. Die taiwanische Behörde für Arbeitsversicherung fordert Arbeitgeber nun auf, bis zum 22. August ausländische Mitarbeiter, die sich dazu qualifizieren, anzumelden und rückwirkend seit Februar Beiträge zu zahlen. Arbeitnehmer können sich bis zum 7. August entscheiden, ob sie weiterhin unter dem alten Pensionsmodell arbeiten wollen. Andernfalls fallen sie automatisch in das neue Modell.

Das Gesetz für Recruitment and Employment of Foreign Professionals wurde im November letzten Jahres verabschiedet und trat am 8. Februar 2018 in Kraft. Das Gesetz dient, den Zugang zum taiwanischen Arbeitsmarkt für ausländische Fachkräfte zu vereinfachen und ihre Absicherung und Rechte zu stärken.



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