Verschärfung der Einreisebestimmungen

In Verbindung mit dem elektronischen Reisegenehmigungssystem (ESTA) erlaubt das Programm für visumfreies Reisen (Visa Waiver Programm) Geschäftsreisenden und Touristen aus 38 Ländern, insbesondere auch aus Europa, ohne Visum in die USA einzureisen.

Im Dezember 2015 hat die US-Regierung eine Änderung der Bestimmungen über das visumfreie Reisen beschlossen. Personen, die sich seit dem 01. März 2011 in den Ländern Irak, Syrien, Iran, Sudan, Libyen, Somalia und Jemen aufgehalten haben, müssen nunmehr ein Visum bei einem US-Konsulat beantragen, um in die Vereinigten Staaten einreisen zu können.

Doppelstaater, die zusätzlich die irakische, syrische, iranische oder sudanesische Staatsbürgerschaft besitzen, benötigen nunmehr ebenfalls stets ein Visum. 
Die Änderungen betreffen allerdings auch Reisende, die nicht in die oben genannten Kategorien fallen. Die Einreise ist ab dem 31. März 2016 für alle visumfrei Reisenden nur noch mit einem elektronischen Reisepass, dem sogenannten ePass, möglich.

Personen, die in die oben genannten Länder gereist sind oder eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzen, sollten sich frühzeitig vor der Einreise über die Visa-Anforderungen informieren und sicherstellen, dass ihr Reisepass den Anforderungen des amerikanischen Heimatschutzministeriums entspricht.

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