Steuerliche Verpflichtungen beim Erwerb einer Immobilie in Spanien

von Herrn Rechtsanwalt Stefan Meyer, smeyer@mmmm.es

 

Welche steuerlichen Verpflichtungen treffen mich als Erwerber einer Immobilie in Spanien?

a.) Grundsteuer

Einmal jährlich hat der Eigentümer der Immobilie die Grundsteuer (Impuesto sobre Bienes Inmuebles, IBI) zu zahlen, die von den Kommunen erhoben wird. Sie berechnet sich nach Art. 65 des spanischen Gemeindesteuergesetzes (Ley Reguladora de Hacienda Locales, LHL) anhand des Katasterwertes der Immobilie, der sich aus dem Wert des Grundstücks und dem Wert der Bebauung zusammensetzt. Die Grundsteuer darf gem. Art. 72 Abs. 1 des Gemeindesteuergesetzes in Bezug auf städtische Immobilien (inmuebles urbanos) maximal 1,1 % des Katasterwertes betragen.

b.) Einkommenssteuer

Bei der Besteuerung von Einkommen in Spanien muss im Hinblick auf die Steuerpflicht zwischen Ansässigen (residentes) und Nichtansässigen (no residente) differenziert werden. Ansässige unterfallen der allgemeinen Einkommensteuer (Impuesto sobre la Renta de las Personas Fisicas, IRPF). Bei Nichtansässigen fällt die sog. Impuesto sobre la Renta de no Residentes an, IRNR, deren rechtliche Vorschriften im entsprechenden Einkommenssteuergesetz der Nichtansässigen geregelt ist (Ley del Impuesto sobre la Renta de no Residentes, LIRNR).

 

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Stand der Bearbeitung: Mai 2019