Unsere Rechtsanwaltskanzlei in Norwegen

Dr. Roland Mörsdorf

Rechtsanwalt / Advokat
Advokatfirmaet Grette AS, Oslo

Telefon: +47 - 94 - 17 65 30
E-Mail: romo@grette.no

 Kontakt

Gründung: 1887

Rechtsanwälte gesamt: 100, davon deutschsprachig: 10

Standorte: Oslo

Mandantenstruktur - Ansprechpartner: Mittelständische Unternehmen und Großunternehmen sowie deren norwegische Tochtergesellschaften, Finanz- und andere Investoren – Geschäftsführung, CEO/CFO, Rechtsabteilung sowie HR- und Sales Department.

Branchen: Finanzindustrie, Handelsunternehmen, klassische und digitale Industrie sowie alle weiteren Geschäfts-, Industrie- und Investmentbranchen.

Beratungsfelder: Arbeitsrecht, Bau und Anlagenbau, Biotechnologie, Pharmazie und Medizintechnik, Compliance und Unternehmensprüfung, Datenschutz, Energie, Erdölförderung und Schiffsindustrie, Europarecht, Wettbewerbsrecht und Staatshilfe, Finanzaufsichtsrecht, Finanzrecht, Fischindustrie, Gesellschaftsrecht, Gewerblicher Rechtsschutz (IP), Handel und Industrie, Immobilien, Informations- und Kommunikationstechnologie und Telekommunikation (IKT), Infrastruktur, Kapitalmarkt- und Wertpapierrecht, Lebensmittelrecht, Medien und Kultur, Öffentliches Recht, Öffentliches Vergaberecht, Private Equity und Venture Capital, Prozessführung, Restrukturierung und Insolvenz, Steuern und Abgaben, Transport und Logistik, Umweltrecht, Unternehmenstransaktionen (M&A), Versicherung.

Besondere Spezialisierungen: Wir kennen das deutsche Recht und setzen dieses in der Vertragsgestaltung gezielt ins norwegische Recht um.

Wir beraten deutsche Unternehmen und Investoren im gesamten norwegischen Wirtschaftsrecht auf Deutsch.

Repräsentative Tätigkeiten: Beratung von deutschen und österreichischen Unternehmen und Investoren sowie von Unternehmen aus der Schweiz bei dem Erwerb von norwegischen Gesellschaften, von Immobilienprojekten sowie von Wasser- und Windenergieprojekten sowie bei den anschließenden arbeitsrechtlichen und gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungen.

Vertretung von deutschen und österreichischen Unternehmen sowie von Unternehmen aus der Schweiz und deren norwegischen Tochtergesellschaften in Gerichts- und Zulassungsverfahren vor norwegischen Gerichten sowie Schiedsgerichten und vor Behörden einschließlich der Arbeits-, Arzneimittel-, Bau-, Energie-, Finanzaufsichts-, Umweltschutz-, Versicherungsaufsichts-, Steuer- und Telekommunikationsbehörden.

Repräsentative Mandanten: Die Vielzahl unserer Mandate ist vertraulich, aber eine Auswahl öffentlich bekannter Aufträge sind auf unserer Homepage www.grette.de einsehbar.

Was uns auszeichnet: Wir kennen das deutsche Recht und die deutsche Praxis und wissen, wie die Ziele unserer Mandanten aus Deutschland und dem übrigen deutschsprachigen Raum in Norwegen umgesetzt werden können – oftmals auf anderem rechtlichen Weg, aber mit dem gleichen Ergebnis.

Wir kennen auch die europarechtlichen Hintergründe des norwegischen Rechts, insbesondere im Zusammenhang mit der Umsetzung von europäischen Richtlinien, auch wenn Norwegen nicht Mitglied der EU ist, aber über den EWR an das europäische Recht angebunden ist.

Auch wenn die Beratung im Einzelfall bei Spezialisten angesiedelt ist, die nicht die deutsche Sprache beherrschen, können unsere deutschsprachigen Rechtsanwälte stets hinzugezogen werden, um etwaige Fragen kurzfristig abzuklären.

Wir beraten von Mensch zu Mensch - Wir sind der Meinung, dass eine rechtliche Beratung dann den größten Wert hat, wenn sie in der wirtschaftlichen Praxis umgesetzt werden kann und damit wirtschaftlich Sinn macht.

Daran richten wir unsere Beratung aus und entwickeln mit unseren Mandanten gemeinsame Lösungen, die nicht nur rechtlich, sondern auch praktisch zum Erfolg führen.

Wir sprechen Ihre Sprache - Viele unserer Rechtsanwälte sprechen Deutsch und beraten bereits seit Jahren Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum, so dass sie mit den jeweiligen landesüblichen Gewohnheiten vertraut sind.

Unser Netzwerk: Wir sind Mitglied der Deutsch-Norwegischen Handelskammer, die wir in den Bereichen der Buchhaltung und der umsatzsteuerlichen Vertretung in Norwegen für unsere Mandanten einsetzen können und mit der wir regelmäßig gemeinsame Veranstaltungen arrangieren.

Wir sind außerdem Vertrauensanwalt der Österreichischen Botschaft in Oslo und darüber an die Wirtschaftskammern Österreichs angebunden, die wir unterstützen und deren Mitgliedern wir zur Verfügung stehen.

Unsere Rechtsanwälte sind Mitglied im norwegischen und im deutschen Anwaltsverein und kennen über diesen Weg einen nahezu unbegrenzten Kreis von Rechtsanwälten in beiden Ländern, auf die wir bei Bedarf zugreifen können.

  • die Geschäftsführung norwegischer Gesellschaften auf zwei Organe, nämlich den Verwaltungsrat und den Geschäftsleiter, aufgeteilt ist?
  • die Arbeitnehmerschaft im Rahmen der Mitbestimmung ihre Vertreter in den Verwaltungsrat entsendet und dass ein mitbestimmter Aufsichtsrat bereits ab einer Größe von 200 Mitarbeitern einzurichten ist?
  • die – mit der deutschen GmbH vergleichbare – norwegische AS (aksjeselskap) mit einem Stammkapital von NOK 30.000 (ca. EUR 4.000) gegründet werden kann, dass es aber keine mit der deutschen UG vergleichbare Gesellschaftsform gibt?
  • für die Gründung von norwegischen Gesellschaften durch deutsche und andere Gründer keine Beschränkungen bestehen, dass es aber für die Bestellung der Mitglieder des Verwaltungsrats und des Geschäftsleiters bestimmte Vorgaben für Staatsangehörigkeit und Wohnsitz gibt?
  • der – mit dem deutschen Geschäftsführer vergleichbare – Geschäftsleiter als Arbeitnehmer gilt und er daher vollen Kündigungsschutz hat, dass aber der Kündigungsschutz unter bestimmten Voraussetzungen im Arbeitsvertrag abbedungen werden kann?
  • norwegische Arbeitnehmer während ihres Urlaubs kein Gehalt, sondern Urlaubsgeld erhalten und der Anspruch auf Urlaubsgeld im ersten Anstellungsjahr erst verdient werden muss, so dass Arbeitnehmer im ersten Anstellungsjahr nur Anspruch auf unbezahlten Urlaub haben?
  • norwegische Arbeitnehmer neben der Lohnsteuer eine Sozialversicherungsabgabe von 8,2 % ihres Gehalts für die gesetzliche Mitgliedschaft in der Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung bezahlen, während die Arbeitgeber hierfür eine Arbeitgeberabgabe von 14,1 % abführen und zusätzlich mindestens 2 % in ein privates Rentenversicherungssystem einzahlen müssen?
  • die Lohnsteuer und die Körperschaftsteuer grundsätzlich pauschal 27 % betragen, dass aber die Lohnsteuer auf Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit ab gewissen Einkommensgrenzen um weitere 9 % bzw. 12 % steigt, während alle anderen Einkünfte nicht zusätzlich besteuert werden?
  • das Werkvertragsrecht in Norwegen nicht kodifiziert ist und daher in der Baubranche sowie in der Erdöl- und Erdgasindustrie sehr stark mit Standardverträgen gearbeitet wird, die durch Standard Norge, einer mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) vergleichbaren Organisation, betreut und vertrieben werden?
  • für den Erwerb von Immobilien unter Umständen eine Genehmigung der Gemeinde, in der die Immobilie belegen ist, erforderlich ist und dass Wohnimmobilien insbesondere in ländlich geprägten Gemeinde nicht ohne Begründung des ständigen Wohnsitzes in der betroffenen Gemeinde erworben werden können?
  • bei dem Erwerb von Immobilien im Wege des Share Deals keine Grunderwerbsteuer anfällt, selbst wenn mehr als 95 % der Gesellschaftsanteile erworben werden?

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