Strengere Regeln im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

Zum einen werden Finanzinstitute und andere designierte Unternehmen oder Personen, wie beispielsweise Vermieter, Makler, Steuerberater, Rechtsanwälte oder Rechnungsprüfer verpflichtet, ein internes System zur Geldwäscheprävention einzurichten.

Zum anderen wird es der zuständigen Aufsichtsbehörde (Financial Supervisory Commission) ab Inkrafttreten der Novelle möglich sein, Kryptowährungs-Handelsplattformen zur Implementierung des sogenannten Real-Name Systems aufzufordern. Dadurch wären die Plattformbetreiber verpflichtet Identitätsprüfungen ihrer User durchzuführen. Wird diesen neuen Regelungen nicht entsprochen, so können Banken die Ausführung anonymer Transaktionen verweigern und sind gleichzeitig verpflichtet suspekte Transaktionsaufträge zu melden.

Taiwan ist Gründungsmitglied der Asia Pacific Group on Money Laundering (APG), welche regelmäßig Evaluationen nach Financial Action Task Force (FATF) Standards durchführt. Bei der APG handelt es sich um eine Regionalorganisation der FATF, welche das international führende Gremium für Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ist. Durch die Novelle sollen kriminelle Handlungen in Verbindung mit dem Kryptomarkt unterbunden und dadurch das Handeln mit Kryptowährungen sicherer gemacht werden.


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