Aktuelles zum chinesischen Wirtschaftsrecht
Innovation vs. Kontrollverlust?
Ansätze der KI-Regulierung in der EU und in China
Veröffentlicht am 25.09.2026
Von unserem deutschsprachigen Anwalt in Shanghai:
Rainer BurkardtRechtsanwalt
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Künstliche Intelligenz eröffnet Unternehmen umfassende Möglichkeiten, bringt jedoch zugleich neue Anforderungen an Datenschutz und Rechtskonformität mit sich.
Die zunehmende Integration KI-gestützter Anwendungen in bestehende Geschäftsprozesse verändert nicht nur die Art und Weise, wie Unternehmen Daten nutzen und auswerten, sondern wirft auch rechtliche Fragen auf.
Während die EU den Schutz des Individuums, die Transparenz und die Kontrolle algorithmischer Systeme in den Mittelpunkt stellt, verbindet China die Förderung von KI mit wirtschaftlichen Zielen, gesellschaftlicher Steuerung und nationaler Sicherheit.
Unternehmen, die KI-Anwendungen in der EU und bei ihren chinesischen Tochtergesellschaften bereits einsetzen oder einsetzen möchten, stehen zwei grundlegend unterschiedlichen regulatorischen Regimen (Recht in der EU ; Recht in China) gegenüber. Die Herausforderung liegt dabei nicht allein in der neuen Technologie selbst, sondern vor allem in der gleichzeitigen Beachtung und praktischen Umsetzung der teils divergierenden Anforderungen beider Rechtsordnungen.
In unserem Beitrag „Innovation vs. Kontrollverlust? Ansätze der KI-Regulierung in der EU und China“, der in der Fachzeitschrift Recht der internationalen Wirtschaft (7/2026) erschienen ist, beleuchten wir die unterschiedlichen Ansätze der EU und Chinas und zeigen auf, welche Punkte Ihr Unternehmen bei der Nutzung neuer Technologien künftig berücksichtigen sollte.
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