Publizitätspflicht

Diese Pflicht gilt für alle Gesellschaften, unabhängig davon, ob sie verpflichtet sind, ihren Jahresabschluss durch einen Wirtschaftsprüfer prüfen zu lassen, oder nicht.

Das Buchführungsgesetz sieht eine Offenlegungsfrist von 12 Monaten ab dem Bilanztag vor; bei den meisten Gesellschaften ist es bis zum 31. Dezember 2017.

Auch der Umfang der Offenlegung ist gesetzlich geregelt, wobei die unterschiedlichen Pflichten von den Größenmerkmalen abhängig sind. So sind etwa die als groß abgestuften Handelsgesellschaften verpflichtet, den Jahresabschluss offenzulegen, dessen Bestandteil die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung und Übersicht über die Änderung des Gesellschaftskapitals ist. Zusätzlich zu diesen Angaben sollten große Gesellschaften den Lagebericht und Beschlüsse der Haupt-/Gesellschafterversammlung über die Gewinnverwendung offenlegen.

Kleine und kleinste Gesellschaften können die Bilanz nur in verkürzter Form offenlegen, und zudem müssen sie als Anhang zum Jahresabschluss, den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und Beschluss der Haupt-/Gesellschafterversammlung über die Gewinnverwendung beizufügen. Die Größenmerkmale, nach welchen die Gesellschaften als große, mittelgroße, kleine oder kleinste angesehen werden, bestimmt das Buchführungsgesetz.

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