Whistleblowing

Die unter dem Schutz des Gesetzes stehende Anzeige von unlauteren Praktiken und der Verletzung von ethischen, moralischen und rechtlichen Regeln wird allgemein als „Whistleblowing“ bezeichnet.

Die unter dem Schutz des Gesetzes stehende Anzeige von unlauteren Praktiken und der Verletzung von ethischen, moralischen und rechtlichen Regeln wird allgemein als „Whistleblowing“ bezeichnet.

Im Rahmen der EU handelt es sich meist um Anzeigen von unlauteren Praktiken im wirtschaftlichen Wettbewerb. Hinzukommen jedoch immer öfter auch interne Fälle von Whistleblowing, wie etwa die Anzeige von Bestechung, illegaler Buchführung, mangelhafter Kontrolle von Prozessen oder der Nichteinhaltung von Sicherheitsnormen. Whistleblowing trägt somit wesentlich zur Sicherstellung einer gewissen Firmenkultur und zum transparenten Betrieb des Unternehmens bei, was letztendlich auch dem Image der Gesellschaft nach außen dienlich ist. Arbeitgeber führen zunehmend eigene interne Kontrollsysteme zur Aufdeckung unlauterer Praktiken ein, die Bestandteil der Corporate Compliance sind. Eine explizite Regelung des Whistleblowing gibt es in der Slowakei nicht. Unternehmen regeln dies mit internen Vorschriften, wie z.B. einem Code of Conduct. 

Zur Entgegennahme der Anzeige wird meist ein externer Berater oder der Firmenombudsmann bestimmt, bzw. es wird eine eigens hierfür bereitgestellte Hotline, ein Postfach, oder eine Emailadresse eingerichtet. Die Anzeigen sind anonym und werden bei der HR-Abteilung oder auf leitender Ebene des Konzerns erörtert.

Quelle: („Rechtlicher Schutz der whistleblower in der Slowakei“, Bericht von Transparency International Slowakei)

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