Sozialversicherungsbeiträge steigen ab 2016

Am 1. Januar 2016 tritt die Regierungsverordnung Nr. 1265 vom 26. November 2015 in Kraft, die die Gehaltsobergrenze für Zahlungen an den staatlichen Sozialversicherungsfond um 7,2 % bis auf maximal 718.000 Rubel erhöht (in 2015 bis 670.000 Rubel).

Am 1. Januar 2016 tritt die Regierungsverordnung Nr. 1265 vom 26. November 2015 in Kraft, die die Gehaltsobergrenze für Zahlungen an den staatlichen Sozialversicherungsfond um 7,2 % bis auf maximal 718.000 Rubel erhöht (in 2015 bis 670.000 Rubel).

Der Prozentsatz bleibt bei 2,9 % des Jahresgehalts unverändert. Somit werden Unternehmen jährlich maximal 20.822 Rubel pro Mitarbeiter zahlen müssen.

Auch die Berechnungsmethode für Beiträge an den Pensionsfond ändert sich ab 2016: Die beitragspflichtige Gehaltsobergrenze steigt um 12 % und wird 796.000 Rubel betragen. Auf ein Jahresgehalt bis zu dieser Obergrenze ist ein Beitrag von 22 % (also maximal 175.120 Rubel) abzuführen. Darüber hinaus gehende Gehaltssummen unterliegen einer Besteuerung in Höhe von 10 %.

Die Höhe der Beiträge an den Medizinversicherungsfond bleibt unverändert bei 5,1 % des Jahresgehalts.

Der Gesamtprozentsatz für Sozialabgaben an die staatlichen außerbudgetären Fonds bleibt somit mit 30 % unverändert. Allerdings ist eine Erhöhung bis auf 34 % ab 2018 geplant.

Ausländische hochqualifizierte Mitarbeiter bleiben nach wie vor von allen russischen Sozialabgaben befreit - mit Ausnahme der Beiträge zur Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung.

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